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Simmersfeld. Ein rauer Wind kommt den Betreibern der 14 Windräder im Nordschwarzwald bei Simmersfeld gerade recht. Seit Juni ist der größte Windpark in Baden-Württemberg am Netz - und er hat die Ertragsprognosen bislang mehr als erfüllt. Darüber kann sich auch das Land Baden- Württemberg freuen. Für einige der bis zu knapp 400 Tonnen schweren Windräder auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots der Bundeswehr kassiert auch der Südwest-Staat Pacht.
"Schade, dass wir nicht selbst Betreiber sind. Die Zahlen sind so gut", meint Gerhard Feeß.
Wenn am nächsten Donnerstag Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) zur offiziellen Übergabe in den Nordschwarzwald kommt, wird sie sehr erfreut zur Kenntnis nehmen, dass die erwarteten jährlichen 64 Millionen Kilowattstunden Strom aus dem Windpark ein realistischer Ansatz sind. "Das reicht für rund 20 000 Drei- Personen-Haushalte", erläutert Wolfgang Fettig, Vorstandsvorsitzender der Karlsruher MFG Management und Finanzberatung.
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Der Bürgermeister der 2200- Seelen-Gemeinde Simmersfeld führt immer wieder Schulklassen und Seniorengruppen durch den Windpark Nordschwarzwald, von dem zwei Anlagen auf Simmersfelder Gemarkung liegen. [...] "Außer, dass man die Windräder sieht, gibt es keine Beeinträchtigungen, die von so einer Anlage ausgehen", nimmt Feeß Kritikern des Projekts den Wind aus den Segeln. [...]
Auch in der Landesregierung genießen regenerative Energien inzwischen einen deutlich höheren Stellenwert.
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Sie hat das Millionenprojekt zusammen mit der WAT Ingenieurgesellschaft entwickelt und die Betriebsführung übernommen.
Beim Investor Breeze 2 Energy in München ist Gerhard Feeß dagegen mit einer anderen Idee (noch) nicht auf offene Ohren gestoßen: Gerne würde er über eine Kamera auf einem der Türme Bilder ins Internet stellen: "Es ist ein faszinierender Ausblick. An Fön-Tagen reicht er bis in die Schweizer Alpen."
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Die ersten Betriebswochen zeigen bereits, dass die Ertragsprognosen nicht zu hoch gesteckt sind und die Gesamtenergiemenge von 64 Millionen kWh pro Jahr mehr als realistisch ist. Damit können 18.000 Vier-Personen- Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt und an die 55.000 Tonnen CO2 eingespart werden. [...] "Die Erträge stimmen optimistisch und liegen momentan über den Prognosen", freut sich Wolfgang Fettig, Vorstands- vorsitzender der MFG Management & Finanzberatung AG. Gemeinsam mit der WAT
Auch im Nordschwarzwald gab es wieder einige Gegner, aber auch einflussreiche Befürworter: Der stellvertretende Landrat Roland Bernhard unterstützte das Projekt von Anbeginn an. Ebenso Jürgen Großmann, Bürgermeister von Altensteig. [...]. Auch Gerhard Feeß, Bürgermeister der 2.200- Seelen-Gemeinde
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Ingenieurgesellschaft mbH ist seine Firma Projektentwickler - MFG für die kaufmännische, WAT für die technische Betriebsführung zuständig. "Allerdings haben wir auch ein windstarkes Jahr", räumt er vorsichtig ein, ist aber fraglos erleichtert, dass das ehrgeizige Projekt nach Inbetriebnahme einen so guten Start hingelegt hat. [...]. Die Teilnahme der Baden-Württembergischen Umweltministerin Tanja Gönner an der offiziellen Inbetriebnahme am 4. Oktober zeigt, welche Bedeutung der Windpark auf Landesebene hat [...].
Simmersfeld, setzt sich aus Überzeugung für den Windpark ein. [...] Nun, da die beeindruckenden Anlagen stehen und die Montagetrupps wieder abgereist sind, erklärt der CDU-Mann: "Wir in Simmersfeld sind jetzt mit der Windenergie vorne weg im Süden [...].
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